Windows Update Fehler

Windows Update weigert sich die Updates zu installieren? Die Installation schlägt fehl und die manuelle Installation scheitert ebenfalls? Die Lösung ist relativ einfach:

Windowstaste -> CMD eintippen -> Strg + Shift + Enter -> CMD-Box öffnet sich mit Adminrechten. Jetzt der Reihe nach folgende Befehle hineinkopieren:

net stop wuauserv
net stop bits
rd /s /q %windir%\softwaredistribution
net start bits
net start wuauserv

Was passiert dadurch?

Zunächst wird der WUAUServ-Dienst gestoppt. Dieser Dienst ist der Windows-Update Dienst. Er sucht und installiert Windows Updates mit Hilfe des BITS-Dienstes.
Dann wird der BITS-Dienst gestoppt. Der Background Intelligent Transfer Service (BITS) überträgt Daten im Hintergrund über das HTTP-Protokoll.
Der Befehl rd löscht ein Verzeichnis, wenn dieses leer ist. Deswegen brauchen wir noch den Schalter /s. /s löscht ganze Verzeichnisbäume mit Inhalt. /q fragt nicht nochmal nach. Danach folgt ein Pfad zum Ordner, dessen Inhalt gelöscht werden soll. %windir% ist eine Systemvariable zum Windowsverzeichnis. Also in der Regel C:\\Windows. Da das auch mal woanders liegen kann, verwendet man die Variable.

Im Anschluss daran werden die Dienste BITS und WUAUServ wieder gestartet.
Bei mir war danach kein Neustart erforderlich. Es dürfte aber nicht schaden danach noch einen solchen durchzuführen.

Ihr gebt Befehle in eine administrative Kommandozeile ein. Das macht ihr auf euer eigenes Risiko. Grundsätzlich sollte man immer lesen und verstehen was man da kopiert und in die Shell pastet. Aus diesem Grund habe ich die einzelnen Befehle nochmal erklärt. Wer weiß, vielleicht bin ich aber auch ein böser Spaßvogel der eurer System zerstören will. Bedenken? Sehr gut! Behalte sie und kopiere nicht alles wahllos irgendwo rein.

PS.: Das klappt natürlich auch wunderbar unter Windows Server 2012 und 2016.

Meine Umschulung zum Fachinformatiker neigt sich dem Ende entgegen. Die schriftliche Prüfung ist bestanden, die mündliche Prüfung ist Ende Januar. Doch wie geht es jetzt weiter?

Ich nahm mir vor, etwa 2 Monate vor Ende aktiv nach einer Stelle zu suchen. Parallel dazu erweckte ich mein altes Xing-Profil zum Leben und vervollständigte mein Profil so gut es ging:

  • möglichst professionelles Profilbild
  • Lebenslauf und Zeugnisse als PDF in mein Profil laden
  • Privatsphäreeinstellungen anpassen

Tatsächlich habe ich Geld investiert. Meine Bewerbungsfotos kosteten mich etwa 70€, das Xing Premium-Profil kostete für 3 Monate knapp 30€. Ein weiteres, kostenpflichtiges Modul bei Xing ist ProJobs, welches auch nochmal mit ca. 30€ zu Buche schlägt. Damit kann man Stellenangebote besser filtern und erscheint sehr weit oben bei den Recruitern und Personalchefs die nach Mitarbeitern suchen. Nachdem ich diese Kombination aktiv hatte und alles angepasst hatte, rannte man mir nahezu die Bude ein. Ich hatte zahlreiche Anrufe von Recruitern und auch einigen Personalchefs, die direkt für ihre Firma Mitarbeiter suchten, riefen bei mir an und luden mich zum Gespräch ein. Das überraschte mich wirklich sehr. Schließlich hatte ich gerade mal die Umschulung hinter mir. Dem Fachkräftemangel sei dank!

Ab Schluss hatte ich tatsächlich drei verbindliche Angebote bekommen. Teilweise im Außendienst mit Firmenwagen, teilweise im Innendienst bei mir um die Ecke. Ich entschied mich dann für eine Stelle im Innendienst, nachdem ich nochmal kräftig nachverhandeln konnte.

Mein Fazit: Xing ist absolut empfehlenswert. Ohne diese Plattform hätte ich sicher nicht so schnell eine Stelle gefunden. Und ich freue mich schon sehr auf meinen ersten Tag als fertiger Admin.

Vor einiger Zeit installierte ich das Funktionsupdate 1809 von Windows 10. Von dubiosen Dateilöschungen aus der Cloud oder gar von meinem Rechner, blieb ich zum Glück verschont. Erst einige Zeit später bemerkte ich, dass das Update auch bei mir einen seiner Bugs mit sich brachte.

Ich installierte mir einen zweiten Monitor an meinem PC. Als dieser schwarz blieb, schaute ich in den Geräte-Manager und stellte fest, dass der Treiber meiner Onboard-Grafikkarte von Intel fehlerhaft ist. In freudiger Erwartung auf eine schnelle Lösung dieses Problems, navigierte ich also fix auf die Intel-Webseite und saugte mir den entsprechenden Treiber. Pustekuchen: Dieser war laut Fehlermeldung aber nicht für mein System und meine Karte geeignet. Fehler Code 39.

Irgendwann, nach unzähligen Blogs und Technet-Artikeln stieß ich dann auf die Ursache und die dazugehörige Lösung:
HVCI, die Kernisolierung (Hypervisor Code Integrity) des Kernels. Eigentlich eine gute Sache: Schützt sie doch den Kernel – sofern die Hardware das auch unterstützt.
Nun ist mein Rechner und mein Board inzwischen schon gut 6 Jahre alt. Ich rüstete zwar nach und nach auf, aber die Grafikkarte ersetzte ich nie, da ich meinen Rechner nie zum Spielen verwende.

Hat man die HVCI Funktion nun einmal im Defender aktiviert, lässt sie sich, dank eines Bugs, nicht mehr deaktivieren.
Lange Rede, kurzer Sinn: Das Problem lässt sich mit einer Änderung in der Registry lösen.

Windowstaste drücken – “regedit” eingeben und Enter drücken.

Anschliesend zu

Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\DeviceGuard\Scenarios\HypervisorEnforcedCodeIntegrity navigieren

und den DWORD Wert auf 0 setzen.

Änderungen in der Registry werden automatisch gespeichert. Nach einem Neustart wurde mein zweiter Monitor dann auch hell.

Ich habe mal wieder Lust zu bloggen. Themen werden vermutlich IT, Job und hin und wieder auch privates sein.